Islandreise

Wie jede Reise, möchte natürlich auch eine Islandreise natürlich gut geplant sein. Island kann man auf viele verschiedene Arten bereisen. Die einen greifen zur Pauschalreise, die anderen erkunden das Land auf einer Individualreise. Wie auch immer man seine Reise wählt, das Land selbst garantiert, dass es gut wird. Hier ein paar Dinge, die man bei der Planung einer Islandreise im Kopf behalten sollte.

Die beste Reisezeit für eine Islandreise
Anreise nach Island
Unterkunft in Island
Fortbewegung in Island
Autofahren in Island
Islandreise Kosten
Island Touren & Tagesausflüge


Anreise nach Island

Man kommt über zwei Wege nach Island. Entweder mit dem Flugzeug oder mit der Fähre.

Über das ganze Jahr fliegen verschiedene Anbieter die Insel an. So zum Beispiel die Air Berlin, WOW air und Icelandair.
Der Flug dauert etwa dreieinhalb Stunden (ab Frankfurt) und die Zeit geht ziemlich schnell um. Icelandair hat ein großes Angebot an isländischer Musik und isländischen Filmen im Angebot, so kann man sich schon auf dem Weg in Urlaubsstimmung bringen. WOW Air verzichtet auf Board-Entertainment, dafür sind sie ein wenig günstiger.

In Keflavík angekommen, nimmt man am besten einen Flughafen-Transfer um nach Reykjavík zu kommen. Dieser kostet jeweils knappe 25€ für Hin- und Rückfahrt. Er macht einen Zwischenstop in Hafnarfjörður auf dem Weg in die Hauptstadt und hält dort zentral am Reykjavík Terminal. Hier kann man in kleinere Busse umsteigen, die einen zum Hotel oder in die Nähe der Unterkunft bringen. Einfacher geht es also kaum! Der Bus fährt täglich ab 3:00 Uhr in Reykjavík los und ist damit auf die Abflugzeiten der Airlines abgestimmt.
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Fähren fahren zum Beispiel ab Hirtshals in Dänemark ab. Mit eintägigem Zwischenstopp auf den Färöer Inseln erreicht man Island nach 4 Tagen. Ankunftsort ist Seyðisfjörður im Osten des Landes. Anbieter ist zum Beispiel die Smyril Line. Bei der Anreise mit der Fähre ist zu beachten, dass hierdurch schon einige Urlaubstage wegfallen. Wirklich lohnen tut sich das erst dann, wenn man drei Wochen Urlaub genommen hat und letztendlich zwei Wochen in Island verbringen kann.

Unterkunft in Island

Erst einmal angekommen, möchte man sich natürlich auch in seiner Unterkunft wohl fühlen. Hier gibt es natürlich auch für jeden Reisenden das passende Dach überm Kopf. Von Campingplatz bis Luxushotel bietet Island alle Facetten an Unterkünften.

Ich habe gute Erfahrungen im Kex Hostel, Grettisgata Apartment und mit Airbnb gemacht. Die Icelandair Hotels sollen ganz schön sein, selber habe ich aber noch keins besucht weil die echt teuer sind.
Eine günstige Alternative zu Hotels, Hostels oder Airbnb sind die vielen Jugendherbergen in Island, die fast alle entlang der Ringstraße liegen. Eine Nacht im 12-Bett-Zimmer in Höfn kostet hier umgerechnet etwa 25 bis 30 Euro. Ist halt etwas für Abenteurer. Eine Übersicht über die isländischen Jugendherbergen bietet Hostelling International.

Von Airbnb würde ich inzwischen abraten weil es, wie in so vielen anderen tollen Städten, den Mietmarkt in Reykjavík komplett zerstört hat. Mittlerweile haben viele Vermieter erkannt, dass sie hier mehr Geld verdienen können, als beim Vermieten an Einheimische, wodurch diese ein echtes Problem haben, überhaupt Wohnraum zu finden. Wenn sie welchen finden, ist der leider oft unverschämt hochpreisig.

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Fortbewegung in Island

Innerhalb Reykjavíks kann man die meisten Wege zu Fuß gehen. Sollte man dies nicht wollen, kommt man sehr gut mit den Stadtbussen voran. Diese bringen einen auch ins Umland, zum Beispiel nach Hafnafjörður. Auf der Website des Busunternehmens Strætó kann man alle Routen und Fahrzeiten einsehen.

BSÍ bringt einen zuverlässig mit Überlandbussen durchs gesamte Land. Achtung: Im Winter werden nicht alle Routen befahren!

Inlandflüge sind eine Möglichkeit, relativ schnell von A nach B zu kommen. Air Iceland hat hier ein paar schöne Ziele im Angebot, unter anderem auch Grönland und Färöer.

Blick auf den Snæfellsjökull Gletscher in Island Die unabhängigste Art der Fortbewegung ist der Mietwagen. Hier finden sich in Reykjavík Anbieter wie Sand am Meer. Mit kleinen Wagen lassen sich Ringstraße, Snæfellsnes und Golden Circle gut bestreiten, für Hochlandstrecken muss ein SUV ran. Hochlandstraßen sind im Winter und Frühjahr eher schlecht, im Spätsommer dafür gut zu befahren. Welche Straßen befahrbar sind, kann man bei der Icelandic Road and Coastal Administration (IRCA) – auch telefonisch – gut herausfinden. Gute Mietwagen-Erfahrungen habe ich mit Átak Car Rentals und City Car Rental gemacht.
Tipps zum Autofahren in Island

Diejenigen, die am liebsten mit der Planung relativ wenig zu tun haben möchten, buchen einfach eine Rund- oder Individualreise. Diese werden von vielen Veranstaltern ganzjährig mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten.

Kosten einer Islandreise

Island ist kein günstiges Reiseland. Das sollte jedem Islandreisenden klar sein.

Flüge gibt es bereits ab ca. 100€ mit WOW-Air. Übernachtungen im Hostel-Dorm bekommt man bereits ab ca. 40€ pro Nacht. Das wirklich Teure an Island ist jedoch das Überleben. Die Billig-Supermärkte liegen preislich in einer Kategorie mit hochpreisigen deutschen Supermärkten. Rechnet man die Preise für Kaffee, Kuchen und Restraurantbesuche in Euro um, verschlägt es einem nicht selten die Sprache. Dass eine Islandreise ein kleines Loch ins Portemonnaie reißt, darauf sollte man sich einstellen. Dennoch gibt es auch ein paar Dinge, an denen man sparen kann.
→ 10 Spartipps für die Islandreise

Fotocredit:
Papageientaucher von Nicholas Kampouris