Reykjavík

Reykjavík ist Islands Hauptstadt und damit die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt, aber auch die kleinste.
Zusammen mit ein paar ländlichen Gebieten und Inseln bildet die Gemeinde Reykjavíkurborg die größte Gemeinde Islands, in der etwa zwei Drittel aller Einwohner des Landes leben. Das sind etwa 437 Einwohner pro Quadratkilometer (in Berlin sind es 8x so viele) und man merkt diese wenigen Einwohner deutlich daran, wie gemütlich es in Reykjavík zugeht.

Blick auf Reyjkavík von der Hallgrímskirkja aus

Der Geschichte nach, wurde Reykjavík von Ingolfúr Arnarson gegründet. Dieser ist nämlich als Wikinger nach Island gekommen und hat, wie es bei den Wikingern üblich war, die Stelzen seines Hochsitzes ins Meer geworfen. Dort, wo sie angeschwemmt wurden, errichtete er sein Heim. Nun kam der gute Mann in Südisland an und musste erstmal ein wenig laufen, bis er seine Hölzer fand. Dies dauerte ein paar Jahre und er fand sie schließlich in einer rauchenden Bucht. Daher hat die Stadt ihren Namen „Reykjavík“: að reykja heißt rauchen und Vík ist die Bucht.

Reykjavíks ersten Siedler kann man heute auf dem Hügel Arnarhóll im Stadzentrum Reykjavíks betrachten. Man findet ihn gleich gegenüber der Harpa.

Heute ist Reykjavík eine kleine Metropole, in der man alles findet, was man sich wünschen kann: Geschäfte, Museen, Restaurants, Kneipen und schicke Bars, Cafés, Supermärkte, die Harpa als große Konzerthalle, Hotels, Gasthäuser, Hostels, einfach alles.

Der erste Punkt, den man von Reykjavík sieht, sofern man mit dem Flybus vom Airport in die Stadt fährt, ist der BSÍ Busterminal. Hier darf man sich nicht abschrecken lassen, die Stadt wird schöner. Der BSÍ liegt in Laufnähe zur Hallgrímskirkja, der berühmten Kirche, die über der Stadt thront und von der man einen ganz hervorragenden Ausblick hat.

Hier findest du detaillierte Infos zur Stadt:

Blick auf Reykjavik vom Trjörnin See mit Frikirkja und Hallgrimskirkja

Fotocredit:
Blick auf RVK (oben) von Tim Trad