Mein perfekter Tag in Reykjavík

Diese Art von Beiträgen gibt es drüben beim Reykjavík Grapevine und ich find das irgendwie ganz schön. Deshalb: Mein perfekter Tag in Reykjavík.

Morgen

Ich wache in Vesturbær auf weil das mein liebster Stadtteil ist. Nach Kaffee und einem Stück Rúgbrauð mit Butter – Frühstück ist wichtig – mache ich mich auf den Weg zum Kaffihús Vesturbæjar, wo ich noch mehr Kaffee trinke und wahrscheinlich nochmal etwas esse.

Im Anschluss gehe ich entlang der Hofsvallagata zum Meer. Hier spaziere ich ein bisschen entlang und lasse mir Haare und Kopf vom Wind durchpusten und fotografiere Kram, der ans Ufer geschwemmt wurde, am liebsten Müll weil das irgendwie mein Ding ist.

Lunch

Ich bin nicht der große irgendwo reinsetzen und essen Typ zur Mittagessen-Zeit, deshalb hole ich mir in einem Supermarkt ein Tuna-Sandwich auf die Hand, setze mich in die Sonne am Tjörnin oder Lækjartorg und lasse das Treiben der Stadt auf mich wirken.

Nachmittag

Den Nachmittag verbringe ich damit, mich zu entscheiden, wo ich Kuchen essen möchte. Zur Entscheidungsfindung ziehe ich mit der Kamera durch die Stadt und fotografiere ein bisschen. Ich kann mich für kein Café entscheiden und esse stattdessen Lakritz-Eis. Langsam stellt sich das Gefühl ein, den ganzen Tag nur zu essen (→ Essen in Reykjavík). Ich tröste mich damit, dass ich ja auch viel laufe.

Abend

Mein Abend beginnt in der Vita Bar, wo ich einen Burger esse. Anschließend geht es zum Hot-Pot Rumhängen mit Freunden ins Sundhöllin. Als wir wieder herauskommen, leuchten die Nordlichter über der Stadt. Wir gehen zum alten Hafen und trinken im Bryggjan Brugghús noch das ein oder andere Bier. Anschließend gehen wir in die Tivoli Bar weil dort JóiPé & Króli auftreten und wir lassen den Abend mit Ausdruckstanz zu B.O.B.A ausklingen.

Kategorie Reykjavík
Autor

Góðan daginn! Ich heiße Sabrina und das mit Island und mir hat schon angefangen, als ich ein Kind war. Meine Eltern hatten mir damals das Buch “Glósi mein Islandpferd” geschenkt und mein größter Wunsch war es, mal auf dem Rücken eines Isländers durch Island zu reiten. 2013 habe ich mir diesen Wunsch endlich erfüllt und Island steht seitdem jährlich auf meiner Reiseliste.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.